Tastaturlayout beim Login anders als das Standardtastaturlayout

In einem Windows Server 2008 war das Tastaturlayout noch nicht auf Deutsch (Schweiz) eingestellt, also stellte ich das Tastaturlayout auf Deutsch (Schweiz) in den Regions- und Sprachoptionen und löschte alle anderen Tastaturlayouts raus. Nach einem Reboot konnten beim Login aber immer noch nur die Tastaturlayouts Deutsch (Deutschland) und Englisch (USA) ausgewählt werden. Nach dem Login war das Tastaturlayout plötzlich Deutsch (Schweiz).

Nach kurzem Suchen habe ich den schuldigen Registrykey gefunden:

HKEY_USERS\.DEFAULT\Keyboard Layout\Preload.

Alle Tastaturlayouts die hier aufgelistet sind können beim Login ausgewählt werden. Alle Tastaturlayouts die in

HKEY_CURRENT_USER\Keyboard Layout\Preload

aufgelistet sind können nach dem Login ausgewählt werden.

Jetzt einfach beim gewünschten Registrykey eine neue Zeichenfolge hinzufügen und den Namen und den Wert setzen. Die Gängigsten:

  • 00000407 für Deutsch (Deutschland)
  • 00000807 für Deutsch (Schweiz)
  • 00000409 für Englisch (USA)

Um weitere Werte herauszufinden einfach das gewünschte Tastaturlayout in den Regions- und Sprachoptionen hinzufügen, den Wert im einen Registrykey ablesen und im anderen Registry hinzufügen.

Diese Anleitung wurde unter Windows Server 2008 getestet, funktioniert möglicherweise aber auch für andere Windows Betriebssysteme.

Update: Mit ALT + SHIFT kann beim Login zwischen den verfügbaren Tastaturlayouts gewechselt werden.

Die verstärkte Sicherheitskonfiguration für Internet Explorer deaktivieren

Die verstärkte Sicherheitskonfiguration für Internet Explorer nervt wirklich sehr. So wird sie deaktivert:

Servermanager –> Verstärkte Sicherheitskonfiguration für IE konfigurieren.

Servermanager

Ein oder Aus wählenSicherheitskonfiguration

Nun steht dem Surfen nichts mehr im Wege.

SVN: Prüfsummenfehler für …

Als ich heute meinen SVN Ordner auf den neusten Stand bringen wollte, kam folgendes:

svn: Prüfsummenfehler für 
«ordner/unterordner/.svn/text-base/dokument.doc.svn-base»; 
erwartet: «d1e788b0dde687722ebe35218ac5e42a», 
tatsächlich: «1e4b1335bd8375a43e0feac8120cbd37»

Irgendwie habe ich da etwas am SVN verwürgt. Ich konnte das Problem lösen, indem ich in der Datei ordner/unterordner/.svn/entries die richtige Prüfsumme eingetragen haben.

Vorgehen
Die Datei ordner/unterordner/.svn/entries beschreibbar machen

chmod 777  ordner/unterordner/.svn/entries

Falsche Prüfsumme durch die richtige Prüfsummer ersetzen
Die Datei ordner/unterordner/.svn/entries schreibgeschützt machen

chmod 444  ordner/unterordner/.svn/entries

SVN Ordner auf den neuste Stand bringen

svn update

Nun hat das Update geklappt.

LEFT JOIN mit MySQL

Ich wollte in einer MySQL Datenbank zwei Tabellen erstellen, welche voneinander abhängig sind. Danach wollte ich mir die Daten der beiden Tabellen ausgeben lassen. Weil ich meine ersten Datenbankerfahrungen mit Microsoft Access 2007 gemacht habe und ich dort alles mit Klicki Klicki anstatt mit SQL gelöst habe, stand ich jetzt bei der MySQL Datenbank und der Relation ein bisschen an. In Microsoft Access 2007 habe ich das ganz einfach mit Primarykey und Foreignkey gelöst. Da habe ich die Relationen einfach zusammengeklickt und schon hats funktioniert. Bei MySQL ist das ein bisschen anders, aber einfacher und besser nachvollziehbar wenn man es versteht. Weiterlesen

Filesystemcheck (fsck) beim Booten erzwingen

Um den Filesystemcheck auf einer Partition oder einer Festplatte unter Ubuntu oder Debian beim Booten zu erzwingen geht man wie folgt vor:

Datei forcefsck im Rootverzeichnis erstellen

touch /forcefsck

In /etc/fstab den Parameter pass anpassen. 0: Partition ignorieren, 1: Parition als erstes prüfen, 2: Partition prüfen, nachdem die Partition mit der 1 geprüft wurde.

# <file system= <mount point=   <type=  <options=       <dump=  <pass=
/dev/sda1       /               ext3    errors=remount-ro 0     1
/dev/sda5       none            swap    sw              0       0
/dev/sdc1       /media/backup   ext3    defaults        0       2
/dev/sdb1       /media/daten    ext3    defaults        0       2

System neustarten

reboot

Warten bis fcsck seine Arbeit gemacht hat
Log anschauen in

/var/log/fsck/

Fertisch!

Natürlich kann eine Festplatte oder Partition im laufenden Betrieb von Ubuntu oder Debian geprüft werden mit

fsck /dev/sda
fsck /dev/sda1

Die Festplatte oder Partition muss aber ausgehängt sein. Da das Rootverzeichnis im laufenden Betrieb schlecht ausgehängt werden kann, kann man die oben geschriebene Lösung für das Prüfen des Rootverzeichnisses verwenden.