Systemsteuerung 2.0

Dieser Tipp hat vor Kurzem die Runde gemacht und viele werden den Tipp mitbekommen haben. Trotzdem möchte ich dieses Feature auf dem Blog festhalten.

Oft muss man sich durch die Systemsteuerung klicken, bis man endlich das Gewünschte gefunden hat. Einfacher geht es mit dem „GodMode“. Erstellt einen Ordner mit dem Namen

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

und schon habt ihr viele Einstellungen übersichtlich in einer Ansicht.

Das Feature ist praktisch weil …

  • die Ansicht mit der normalen Suche des Explorers (rechts oben) durchsucht werden kann
  • vom Ordner eine Symbolleiste oder ein Menüeintrag im Startmenü erstellt werden kann
  • Programme welche nicht in der Systemsteuerung sind im „GodMode“ angezeigt werden (zum Beispiel Antivir)
  • man sich nicht mehr durch die ganze Systemsteuerung durchklicken muss bis man endlich das Gewünschte gefunden hat

Also sozusagen ist der „GodMode“ die Systemsteuerung 2.0.

Nebenbei: Im „GodMode“ können keine Einstellungen geändert werden, welche man mit den aktuellen Rechten in der Systemsteuerung auch nicht ändern könnte. Somit ist der „GodMode“ keine Sicherheitslücke und kein Bug, sondern ein Feature.

Neues Rootpasswort setzen

Heute wollte ich mein altes Debian in VirtualBox wieder starten, jedoch habe ich das Rootpasswort vergessen. Hier eine Anleitung im Miniformat wie man das Passwort wieder zurücksetzen kann.

  1. Grub beim Bootvorgang unterbrechen
  2. Beim Eintrag (Zum Beispiel Debian GNU/Linux, kernel 2.6.26-2-686) e drücken
  3. Bei der Kernelzeile e drücken
  4. init=/bin/bash anhängen. Enter
  5. b für Boot drücken

Jetzt gelangen wir in eine Bash und führen

mount -o remount,rw /

aus, weil die Partitionen sonst readonly sind und demnach das Folgende passiert, wenn wir das Passwort ändern möchten:

bash# passwd root
Changing password for user root
New UNIX password:
Retype new UNIX password:

passwd: Authentication token lock busy
bash#

Wir haben aber die Partitionen richtig neu gemountet und können das Passwort mit passwd neu setzen.

Für diese Methode benötigten wir nicht einmal eine Live CD. Dies ist ein perfektes Hintertürchen um das Rootpasswort zu ändern und sollte bei jeder Maschine die Grub verwendet funktionieren. Abhilfe schafft hier ein Passwort für Grub.

LPI 101 bestanden

Im Dezember 2009 ging ich an die Zertifizierung LPI 101 und heute kam das Ergebnis:

Wir gratulieren zur bestandenen LPI-Prüfung 101.

Viel zu schreiben gibt es eigentlich nicht ausser: Freude, juhu und Yes bestanden!

Die Prüfung habe ich mit 620 Punkten von 800 Punkten bestanden und im Bereich Devices, Linux Filesystems, Filesystem Hierarchy Standard war ich wohl am Besten:

75%            System Architecture
72%            Linux Installation and Package Management
65%            GNU and Unix Commands
80%            Devices, Linux Filesystems, Filesystem Hierarchy Standard

Sehr geholfen für die Prüfung hat natürlich die offizielle Dokumentation, aber auch das Buch „LPIC 1“ (4. Auflage) von Peer Heinlein.

Das Buch ist eher weniger geeignet um Grundlagen zu lernen, es wird darin auf kleine, aber wichtige Besonderheiten hingewiesen, welche man auswendig lernen muss. Zudem hat es im Buch Fragen mit Theorie und Erklärung. Diese haben mir sehr geholfen, weil ich diese lösen konnte und ich mich dann für die Prüfung gut vorbereitet fühlte. Das Buch kann man so ähnlich wie eine Prüfung für sich selbst verwenden. Dann merkt man, wo man noch Defizite hat und wo man noch mehr lernen muss.

Weiter haben mir die Gewichtungen der Bereiche der Prüfung geholfen, damit konnte ich gut entscheiden was ich mehr und was ich weniger lernen sollte, als die Zeit knapp wurde.

Nun lerne ich weiter für LPI 102, damit ich dann später LPIC 1 zertifiziert bin.

Ich wünsche jedem, der eine LPI Zertifizierung bestehen möchte viel Erfolg!

Natürlich hab nicht nur ich bestanden –> Bites, Bytes and my 5 cents.