Ruhezustand deaktivieren in Windows Server 2008

Auf einem Windows Server 2008 befand sich die Datei hiberfil.sys. Diese Datei entstand durch einen Ruhezustand des Servers. Meiner Meinung nach ist der Ruhezustand bei einem Server überflüssig. Mit

powercfg hibernate off

wird der Ruhezustand deaktiviert und die Datei hiberfil.sys gelöscht.

Möchte man den Ruhezustand nicht deaktivieren, die Datei hiberfil.sys aber doch löschen, kann man die Datenträgerbereinigung verwenden.

Der Button „Bereinigen“ in den Eigenschaften des Laufwerks ist standardmässige aber nicht vorhanden. Hier habe ich einen Beitrag gefunden, wie man den Button „Bereinigen“ wieder aktvieren kann: SBS 2008 Server – Verwaltung für Datenbereinigung fehlt

Beep in Windows deaktivieren (auch dauerhaft)

Heute ging mir der ständige Beep Ton meines Computers auf die Nerven. Kurzerhand habe ich den Beep Ton darum in Windows deaktiviert.

Mit

net use stop beep

kann der Service, welcher für den Beep Ton verantwortlich ist, temporär deaktiviert werden. Nach einem Neustart ist der Beep Ton jedoch wieder aktiviert. Hätte nicht gedacht, dass es für so einen nervigen Mist einen Service gibt ^^.

Um den Beep Ton dauerhaft zu deaktivieren gibt man

sc Config beep Start= Disabled

ein. Zwischen Start und = hat es wirklich keinen Space ;-).

Um den Beep Ton wieder zu aktivieren und um die Nerven wieder zu strapazieren gibt man

sc Config beep Start= auto

Wer Linux benutzt, dem könnte dieser Beitrag weiterhelfen: BEEP-Sound bei Systemfehlern deaktivieren.

Einen Beep freien Tag wünsch ich euch :D.

Reset admin password on Riloe I (ILO)

Heute suchte ich eine Lösung, wie das Passwort für den Administrator auf einem Riloe I (ILO) neu gesetzt werden kann, ohne den Server neuzustarten. (Es können auch andere Benutzer/Passwörter hinzugefügt und geändert werden)

Die Lösung ist einfach und schnell. Man kopiert von SmartStart 5.5 oder tiefer die zwei Dateien rib.cpl und rib.hlp in den Ordner system32 auf dem Server. Danach erscheint im Control Panel ein neues Icon namens „Remote Insight Setup“.

Im Tab „Users“ können die neuen Benutzer/Passwörter hinzugefügt werden. Im Bereich „Security Access“ müssen noch die richtigen Rechte des jeweiligen Benutzers gesetzt werden.

Achtung: Wenn der Benutzer Hans mit Passwort Hans hinzugefügt wird, Remote Insight Setup wird geschlossen und wieder geöffnet und der Benutzer Moritz mit Passwort Moritz wird hinzugefügt, so ist der Benutzer Hans nachher nicht mehr vorhanden. Remote Insight Setup liest die bestehenden Benutzer nicht aus sondern überschreibt diese einfach.

Die SmartStart 5.5 CD kann bei HP heruntergeladen werden.

Netzlaufwerk mit VBS / Batch verbinden

Dies ist nur ein kleiner Codeschnipsel, wie ein Netzwerlaufwerk verbunden werden kann.

Dim objNetwork
Set objNetwork = CreateObject("WScript.Network")
objNetwork.MapNetworkDrive "Z:", "\\server\path", false, "user", "password"

und hier der Befehl für eine Batch

net use Z: \\server\path /user:user password

Q-Dir – Explorer hoch vier

Wenn du immer mit vielen Explorerfenstern arbeitest, wird dir dieses kleine aber feine Freeware Tool helfen. Mit Q-Dir hast du den Überblick über 4 Ordner in einem einzigen Fenster.

Q-Dir

Q-Dir kann von Chip oder PCtipp heruntergeladen werden. Q-Dir ist auch als portable Version bei Heise verfügbar.

Vor langer Zeit einmal benutzt, vergessen und heute bei PCTipp wieder gefunden :D.

Feste Zuordnung von Host zu IP

Möchte man eine Webseite vom alten Hoster zum Neuen umziehen, gibt es einen kleinen Trick mit welchem die Webseite fast keine bis gar keine Downtime erleidet.

Hat man den alten Hoster, welcher bei der Domain eingetragen ist und den neuen Hoster, welcher noch nicht eingetragen ist, könnte man meinen, dass man den neuen Hoster nicht erreichen kann, weil die Domain ja auf den alten Server zeigt.

Jedoch kann man die Zuordnung von Host zu IP ganz einfach unter Windows im File

C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\hosts

und in Linux (kann je nach Distribution variieren) im File

/etc/hosts

eintragen.

Beispieldatei Windows:

# Copyright (c) 1993-1999 Microsoft Corp.
#
# This is a sample HOSTS file used by Microsoft TCP/IP for Windows.
#
# This file contains the mappings of IP addresses to host names. Each
# entry should be kept on an individual line. The IP address should
# be placed in the first column followed by the corresponding host name.
# The IP address and the host name should be separated by at least one
# space.
#
# Additionally, comments (such as these) may be inserted on individual
# lines or following the machine name denoted by a '#' symbol.
#
# For example:
#
#      102.54.94.97     rhino.acme.com          # source server
#       38.25.63.10     x.acme.com              # x client host

127.0.0.1       localhost
38.25.63.10     x.acme.com

Beispieldatei Ubuntu:

127.0.0.1	localhost
127.0.1.1	debian.localdomain	debian

# The following lines are desirable for IPv6 capable hosts
::1     localhost ip6-localhost ip6-loopback
fe00::0 ip6-localnet
ff00::0 ip6-mcastprefix
ff02::1 ip6-allnodes
ff02::2 ip6-allrouters
ff02::3 ip6-allhosts
38.25.63.10     x.acme.com

Dies hat eigentlich die gleiche Wirkung, wie wenn man bei der Domain den neuen Hoster eintragen würde, nur werden jetzt immer noch alle zum alten Hoster gelangen, nur der Webseitenadmin kann jetzt die Webseite beim neuen Hoster erreichen. Ist die Webseite korrekt gezügelt und funktioniert sie wie auf dem alten Hoster, kann bei der Domain einfach der neue Hoster eingetragen werden.

Somit entsteht keine Downtime und die Webseite kann auf dem neuen Hoster in aller Ruhe aufgebaut / nachgebaut und getestet werden.

Systemsteuerung 2.0

Dieser Tipp hat vor Kurzem die Runde gemacht und viele werden den Tipp mitbekommen haben. Trotzdem möchte ich dieses Feature auf dem Blog festhalten.

Oft muss man sich durch die Systemsteuerung klicken, bis man endlich das Gewünschte gefunden hat. Einfacher geht es mit dem „GodMode“. Erstellt einen Ordner mit dem Namen

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

und schon habt ihr viele Einstellungen übersichtlich in einer Ansicht.

Das Feature ist praktisch weil …

  • die Ansicht mit der normalen Suche des Explorers (rechts oben) durchsucht werden kann
  • vom Ordner eine Symbolleiste oder ein Menüeintrag im Startmenü erstellt werden kann
  • Programme welche nicht in der Systemsteuerung sind im „GodMode“ angezeigt werden (zum Beispiel Antivir)
  • man sich nicht mehr durch die ganze Systemsteuerung durchklicken muss bis man endlich das Gewünschte gefunden hat

Also sozusagen ist der „GodMode“ die Systemsteuerung 2.0.

Nebenbei: Im „GodMode“ können keine Einstellungen geändert werden, welche man mit den aktuellen Rechten in der Systemsteuerung auch nicht ändern könnte. Somit ist der „GodMode“ keine Sicherheitslücke und kein Bug, sondern ein Feature.

Ort wo Windows Offlinedateien speichert ändern (CSC)

Standard speichert Windows seine Offlinedateien in C:\Windows\CSC. So kann man den Ort ändern:
Registrie öffnen und nach dem Key

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\CSC\Parameters

suchen. Dort die Zeichenfolge CacheLocation erstellen mit dem Wert

\??\E:\CSC

erstellen.

Vorsicht: Erstens darf der Ordner E:\CSC noch nicht existieren (Windows legt diesen selbst an) und zweitens hatte ich Probleme mit Gross- und Kleinschreibung gehabt also \??\e:\CSC hat er nicht akzeptiert mit \??\E:\CSC hats dann aber geklappt. Probiert einfach aus.

So sollte der Eintrag in der Registry aussehen

Registry CacheLocation

Ich wollte diesen Ort ändern, weil ich meine ganzen 300GB Daten von einem Sambashare mit meinem Client ständig synchron halten wollte, also ein Backup (Einfach auf „Immer offline Verfügbar klicken). Nach 96GB hat sich die Synchronisationssoftware von Windows aber geschlagen gegeben und ich hab gemerkt, diese Lösung ist nicht das Gelbe vom Ei, wenn man solche Mengen von Daten synchronisieren möchte. Ich mache mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Synchronisationstool und werden dann wieder berichten.

Der Link zur Lösung: http://support.microsoft.com/kb/937475/de. Funktioniert auch unter Windows 7.