Systemsteuerung 2.0

Dieser Tipp hat vor Kurzem die Runde gemacht und viele werden den Tipp mitbekommen haben. Trotzdem möchte ich dieses Feature auf dem Blog festhalten.

Oft muss man sich durch die Systemsteuerung klicken, bis man endlich das Gewünschte gefunden hat. Einfacher geht es mit dem „GodMode“. Erstellt einen Ordner mit dem Namen

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

und schon habt ihr viele Einstellungen übersichtlich in einer Ansicht.

Das Feature ist praktisch weil …

  • die Ansicht mit der normalen Suche des Explorers (rechts oben) durchsucht werden kann
  • vom Ordner eine Symbolleiste oder ein Menüeintrag im Startmenü erstellt werden kann
  • Programme welche nicht in der Systemsteuerung sind im „GodMode“ angezeigt werden (zum Beispiel Antivir)
  • man sich nicht mehr durch die ganze Systemsteuerung durchklicken muss bis man endlich das Gewünschte gefunden hat

Also sozusagen ist der „GodMode“ die Systemsteuerung 2.0.

Nebenbei: Im „GodMode“ können keine Einstellungen geändert werden, welche man mit den aktuellen Rechten in der Systemsteuerung auch nicht ändern könnte. Somit ist der „GodMode“ keine Sicherheitslücke und kein Bug, sondern ein Feature.

Ort wo Windows Offlinedateien speichert ändern (CSC)

Standard speichert Windows seine Offlinedateien in C:\Windows\CSC. So kann man den Ort ändern:
Registrie öffnen und nach dem Key

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\CSC\Parameters

suchen. Dort die Zeichenfolge CacheLocation erstellen mit dem Wert

\??\E:\CSC

erstellen.

Vorsicht: Erstens darf der Ordner E:\CSC noch nicht existieren (Windows legt diesen selbst an) und zweitens hatte ich Probleme mit Gross- und Kleinschreibung gehabt also \??\e:\CSC hat er nicht akzeptiert mit \??\E:\CSC hats dann aber geklappt. Probiert einfach aus.

So sollte der Eintrag in der Registry aussehen

Registry CacheLocation

Ich wollte diesen Ort ändern, weil ich meine ganzen 300GB Daten von einem Sambashare mit meinem Client ständig synchron halten wollte, also ein Backup (Einfach auf „Immer offline Verfügbar klicken). Nach 96GB hat sich die Synchronisationssoftware von Windows aber geschlagen gegeben und ich hab gemerkt, diese Lösung ist nicht das Gelbe vom Ei, wenn man solche Mengen von Daten synchronisieren möchte. Ich mache mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Synchronisationstool und werden dann wieder berichten.

Der Link zur Lösung: http://support.microsoft.com/kb/937475/de. Funktioniert auch unter Windows 7.

Windows 7 kommt in 6 Versionen

Microsoft hat nun offiziell bestätigt, dass Windwos 7 in mehreren Versionen auf den Markt kommen wird. Die sechs verschiedenen Versionen sind: Starter, Home Basic, Home Premium, Professional, Enterprise und Ultimate. Für den Home-Anwender ist die Home Premium-Version gedacht und Geschäfte sollen die Professional-Version nutzen. Windows 7 Home Premium soll Vista Home Premium und Windows 7 Professional soll Vista Business ablösen.

Warum nur so viele Versionen? Für Windows XP haben die zwei Versionen Home und Professional doch auch gereicht.

Windows 7 läuft auch auf schwacher Hardware

Dass Windows 7 ist ressourcenschonender als sein Vorgänger Windows Vista ist, wurde ja schon oft überall diskutiert, geschrieben und bestätigt. Dass Windows 7 aber so wenig Ressourcen benötigt wie das folgende Beispiel zeigt, hätte ich nie gedacht. Ein spanischer Bastler hat Windows 7 auf einem älteren Ultra Mobile PC, einem Amtek U560 mit 600 MHz und 512 MB Ram akzeptabel zum Laufen gebracht.