DNS = Domain Name System

Aufbau

Das ganze DNS ist hierarchisch nach einer Baumstruktur aufgebaut. Ein FQDN (Fully Qualified Domain Name) darf alphanumerische Zeichen und das einzige Sonderzeichen = beinhalten. Er ist aus den verschiedenen Ebenen aufgebaut, wobei im Gegesatz zu z.B. einem Datesystempfad die höchste Ebene ganz rechts steht. Beispiel für ein solcher FQDN wäre z.B. www.hubusoft.ch. Der Punkt am Ende des FQDN ist nicht Pflicht, gehört jedoch dazu und stellt die Top-Level-Domain (TLD) dar.

Die TLD oder Root-Domain setzt sich aus 13 Root-Nameservers zusammen, welche mit A = M bezeichnet sind. In dessen Datenbank stehen nur Einträge auf die Nameservers der 2. Ebene, also z.B. für den Nameserver von ch, de oder com. Jede Zone braucht einen Primary Nameserver, dieser ist authorativ, also eine vertrauliche Quelle für Einträge aus seiner Zone. Dazu können Nameservers Zonen von einem Primary Nameserver «transferieren» (wenn dies beim Primary Nameserver aktiviert ist). Informationen einer transferierten Zone werden als nicht-authorative (nicht vertraulich) eingestuft, da diese Informationen z.B. nicht mehr auf dem neusten Stand sein könnten. Weiterlesen

WINS = Windows Internet Naming Service

Aufbau

Um WINS nutzen zu können ist mindestens ein WINS-Server erforderlich.

Auf diesem befindet sich die Datenbank mit den WINS-Einträgen und der Schnittstelle für die Kommunikation zwischen den Clients und dem Server/der Datenbank.

In der Datenbank stehen auf der einen Seite die Rechnernamen, auf der anderen Seite die dazugehörige IP-Adresse. Dazu kommen noch weitere Informationen wie z.B. Kommentare oder letztes Meldedatum.

Die WINS-Datenbank kann keine Hierarchie (Struktur) abbilden, da Sie ausschliesslich die Verknüpfung zwischen Rechnername<->IP-Adresse herstellt, jedoch keine übergeordnete Objekte

enthält, wie dies z.B. bei DNS der Fall ist.

Deshalb ist WINS auch nur für den Gebrauch im lokalen Netz (LAN) gedacht. Weiterlesen